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Anna Hertner Werke


Wettbewerb Psychiatrie Basel

Wettbewerb Kunst am Bau
Plangrundlagen Gebäude U und S der Psychiatrie Basel
 

Gedanken zu meiner Arbeit

Drei Tafeln mit schwarzem Grund, drei Tafeln mit weissem Grund, ergänzen sich zu einer dialektischen Aussage oder Möglichkeit und werden gegenüberhängend positioniert. Die drei Tafeln, Ausschnitte aus einem grösseren Ganzen, sollen drei Betrachtungsmomente, oder ein quasi Fokussieren auf diese drei Einheiten darstellen.

Da die Dreiheit viele Spekulationen offenhält, möchte ich sie auch als solche belassen. Der Beobachter trifft auf bekannte, kollektive Bildsymbole, die da sind: Kreuz, Pfeil, Blüte, Baum, Vogel, Gabelung, Raster, Treppe und viele andere liegende und steigende Balken, wobei die Waagrechte mit der Senkrechten als dem selbstbewussten Ich, in Spannung steht.

Alle Bildelemente sind durch Linien verbunden und nach aussen offen, das heisst der Bildtext könnte nach vorne oder hinten erweitert werden (kommend, gehend), oder ist mit Allem verbunden.

Technik

Materialien:
Gips, Schamotte, Jutefasern, Acrylbinder, Pigmente, Caparol, Quarzsand

Die Fläche wirkt reliefartig aufgeworfen und steinartig erhärtet. Schwarz soll schieferartig erscheinen, die gelben Flächen strukturell gestaltet sein. Auch die weisse Fläche soll steinartig weiss erscheinen (gebrochener weisser Marmor). Durch eine grobsandige Grundierung bekommen die Materialien ihren Halt auf den Platten.

Ich stelle mir die Tafeln relativ gross vor:
ideal wäre 80/ 200cm (1/2.5)

Möglich wäre die erste Etappe wie dargestellt, die zweite Etappe in der Umkehrung (weiss/schwarz), oder eine weiterführen desselben Gedankengutes.

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